Nahrungsergänzungsmittel: Tipps für schwangere und stillende Mütter

Information from National Food Agency, Sweden

Wenn du schwanger bist oder stillst, solltest du bei Nahrungsergänzungsmitteln, Kräutern, Naturheilmitteln und traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln vorsichtig sein. Oft weiß man nicht, ob diese dem Fötus oder dem Kind schaden können oder nicht.

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Nahrungsergänzungsmittel: Tipps für schwangere und stillende Mütter
Foto:Preggers

Deshalb solltest du keine Produkte dieser Art verwenden, ohne vorher mit einer Hebamme, Krankenschwester oder einem Arzt zu reden.

Es gibt viele Produkte, die man während der Schwangerschaft oder Stillzeit nicht verwenden sollte. Jedoch ist es noch normaler, dass es keine Daten zum Thema Nebenwirkungen während der Schwangerschaft und Stillzeit gibt.

Der Fötus und Kleinkinder sind sensibler als Erwachsene

Sie können deshalb stärker auf die Inhaltsstoffe reagieren, als du. Bei Naturheilmitteln und traditionellen, pflanzlichen Arzneimitteln kann man den Beipackzettel oder die Verpackung lesen, um herauszufinden, ob das Produkt für Schwangere und Stillende geeignet ist. Nahrungsergänzungsmittel sind oft nicht mit dieser Information gekennzeichnet, auch weil das Risiko hier nicht bekannt ist.

Einige Nahrungsergänzungsmittel, die Kräuter enthalten, können stark konzentriert sein und große Mengen Inhaltsstoffe enthalten, die für schwangere und stillende Frauen nicht sicher sind. Oft weiß man nicht, ob diese Produkte für schwangere und stillende Frauen gefährlich sein können.

Folge immer den Dosierungsanweisungen

Es gibt einen Unterschied darin, bekannte und getestete Produkte zu verwenden, wie Vitamine, Minerale und Spurenstoffe und unbekannte Produkte zu verwenden. Jedoch sollte man jedoch auch bei bewährten Produkten immer der Dosierung folgen, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Beispielsweise ist Vitamin A für Schwangere und Kinder wichtig, jedoch kann eine Überdosierung schädlich sein. Wenn du schwanger bist und Multivitamine nimmst, solltest du darauf achten, dass du nicht mehr als 1 Milligramm Vitamin A pro Tag zu dir nimmst.

Lese das Inhaltsverzeichnis und benutze nur Produkte, die klar beschreiben, welche Dosis sie an Vitaminen und Mineralien enthalten. Denk auch daran, dass die gesamte Dosis zu hoch sein kann, wenn du unterschiedliche Produkte verwendest.

Ginseng, Algenprodukte und Kalebassen

Schwangere und stillende Frauen sollten Ginsengprodukte komplett vermeiden, da sie das Östrogenniveau des Körpers beeinflussen können. Du solltest auch bei Algenprodukten vorsichtig sein, die viel Jod enthalten, da die Überdosierung dieses Stoffs schädlich sein kann. Unterschiedliche Produkte enthalten unterschiedliche Jodmengen, da sie aus unterschiedlichen Algensorten bestehen.

Kalebassen, auch „“Calabash chalk“ genannt, wird in Westafrika von Schwangeren benutzt, die sich krank fühlen. Dieses Produkt kann viel Blei enthalten und sollte deshalb nicht von Schwangeren verwendet werden. Andere Produktnamen sind „La Craie“, „Argile Nzu“, „Mabele“ oder „Calabar stone“.

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