Präeklampsie: Kennst du diese Warnzeichen?

Präeklampsie, auch Schwangerschaftsbluthochdruck genannt, betrifft weltweit etwa 5–8 % der Schwangeren. Es ist eine ernste Erkrankung, die während der Schwangerschaft auftreten kann – oft nach der 20. Woche – und eine frühe Erkennung und angemessene Behandlung erfordert.

Jenny Jansson

Lesedauer: 2 Min.

Geprüft von Jenny Jansson

Lizenzierte Hebamme

Präeklampsie: Kennst du diese Warnzeichen?Foto: Preggers

Häufige Symptome der Präeklampsie

Achte auf diese Warnzeichen:

  • Plötzliche Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht
  • Schnelle oder unerklärliche Gewichtszunahme
  • Anhaltende Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit oder verschwommenes Sehen
  • Flecken oder Blitze im Blickfeld sehen
  • Schmerzen im oberen Bauchbereich, oft wie ein Band, das sich um den Bauch legt

Auch wenn du keine Symptome bemerkst, kann eine Präeklampsie oft bei den routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen durch Blutdruckmessungen und Urintests erkannt werden. Deshalb ist eine regelmäßige Schwangerenvorsorge so wichtig.

Was ist Präeklampsie?

Präeklampsie tritt auf, wenn eine Schwangere einen hohen Blutdruck und Eiweiß im Urin entwickelt. Sie kann sich schleichend entwickeln oder schnell fortschreiten. Während die meisten Fälle mild sind, kann eine schwere Präeklampsie die Nierenfunktion beeinträchtigen und die Durchblutung des Babys reduzieren.

Wer ist gefährdet?

Jede Schwangere kann eine Präeklampsie entwickeln, aber bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko:

  • Erste Schwangerschaft oder Zwillingsschwangerschaft
  • Frühere Präeklampsie
  • Hoher Blutdruck, Diabetes, Nierenerkrankungen oder Übergewicht

Wie wird Präeklampsie behandelt?

Eine Heilung für Präeklampsie gibt es nur durch die Geburt, aber die Symptome können behandelt werden:

  • Blutdrucksenkende Medikamente
  • Ruhe oder Krankenhausüberwachung bei Bedarf
  • Häufige Kontrolluntersuchungen zur Überwachung des Wachstums deines Babys

In schwereren Fällen kann die Geburt vor dem errechneten Termin eingeleitet oder ein Kaiserschnitt durchgeführt werden. Nach der Geburt verschwinden die Symptome normalerweise, sobald die Plazenta geboren ist.

Jenny Jansson

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