Das erste Mal

Wenn du zum ersten Mal schwanger wirst, werden dir jede Menge Gedanken und Gefühle durch den Kopf gehen. Du solltest keine Angst davor haben, Fragen zu stellen, zu googlen (oder vielleicht doch nicht?) und mit anderen über das Thema reden!

4 Min. Lesezeit

Das erste Mal
Foto: Kinga Cichewicz on Unsplash

Wenn du weißt, dass du ein Kind haben wirst, wirst du mit deiner Schwangerschaftsklinik und anderen Gesundheitseinrichtungen Kontakt aufnehmen. Denn du hast ganz bestimmt jede Menge Fragen. Um eine gute Hebamme oder Schwangerschaftsklinik in deiner Gegend zu finden, solltest du mit deinem Arzt reden.

Die erste Frage ist bestimmt „wann wird das Kind geboren?“. Bei deinem ersten Besuch bei der Hebamme, wird man dir dabei helfen, den vorläufigen Geburtstermin zu berechnen. Für eine endgültige Berechnung ist eine Ultraschalluntersuchung notwendig, bei der die Größe des Kindes gemessen wird. Wenn du nicht warten kannst und unsere Preggers-App schon heruntergeladen hast, kannst du ein ungefähres Dato mithilfe des Zeitpunkts deiner letzten Periode berechnen.

Am Anfang der Schwangerschaft kann es sein, dass du dich hormonbedingt sehr müde fühlst. Das ist ganz normal. Um den Mutterkuchen herstelle zu können, benötigt der Körper viel Energie. Das Gleiche gilt, damit der Körper die besten Bedingungen für dein ungeborenes Kind schaffen kann. Die schlimmste Müdigkeit verfliegt normalerweise im dritten oder vierten Monat und deshalb solltest du dich darauf vorbereiten, dass du während dieser Zeit viel Erholung brauchst. Höre auf deinen Körper, geh die Sache langsam an und versuche, Stress zu vermeiden.

Am Anfang der Schwangerschaft haben viele mit Übelkeit zu kämpfen, was sowohl normal als auch von Person zu Person unterschiedlich ist. Vergiss nicht, dass es deinem Kind gut geht obwohl du dich oft übergeben muss. Dein Baby bekommt alle notwendigen Nährstoffe. Wenn du dich oft übergeben musst, kann es sich lohnen, die Mahlzeiten auf mehrere kleinere Mahlzeiten zu verteilen. Dann dehnt sich der Magen weniger aus und drückt nicht auf die anderen Organe. Du solltest jedoch auch darauf achten, dass du genügend Flüssigkeit zu dir nimmst, indem du viel Wasser trinkst. Zeichen eines Wassermangels sind ein trockener Mund, Schwindelanfälle und Urin, der etwas dunkler als normal ist. Solange du ein paar Mal pro Tag wasserlassen musst, ist alles ok. Wenn du dir unsicher bist, kannst du deine Hebamme kontaktieren.

Nun geschieht viel Neues – erst Recht wenn es die erste Schwangerschaft ist – und das sowohl auf einer mentalen als auch auf einer körperlichen Ebene. Deshalb solltest du dich nicht wundern, wenn du auch manchmal besorgt bist. Die Angst vor einer Fehlgeburt ist am Anfang der Schwangerschaft sehr verbreitet und du solltest wissen, dass du vielleicht leichte Blutungen erlebst. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass es sich hier um eine Fehlgeburt handelt. Vielleicht bemerkst du auch etwas Blut in deinem Slip oder am Toilettenpapier. Dies ist auch normal und nicht gefährlich. Die Anzeichen einer Fehlgeburt sind abnormale Blutungen und ein intensives Druckgefühl in Richtung Genitalbereich. Man kann auch das Gefühl haben, dass die Schwangerschaftssymptome verflogen sind. Die Übelkeit ist nicht mehr vorhanden und deine Brüste fühlen sich weniger wund an. Du solltest immer mit deiner Hebamme reden, wenn du Symptome spürst, die dich verunsichern.

Jedoch wirst du wahrscheinlich mehr Freude als Verunsicherung spüren und du wirst dich darauf freuen, die Welt von deinen schönen Neuigkeiten berichten zu können. Du hast vielleicht gehört, dass es sich lohnt, zu warten, bis das erste Trimester überstanden ist. Nach 12 Wochen wird das Risiko einer Fehlgeburt stark reduziert. Vielleicht lohnt es sich doch, einigen Leuten direkt von deiner Schwangerschaft zu erzählen, falls mal was passiert. So wissen diejenigen, die dir nahe stehen, wenn du eventuell Trost brauchst. Du und dein Partner entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Leuten von deiner Schwangerschaft zu erzählen. Verlasse dich auf dein Bauchgefühl – wir sind alle anders und jeder muss selber entscheiden, was in der gegebenen Situation richtig ist.

Preggers

Geschrieben von Preggers